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30.07.2026
13:10 Uhr
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In Europa werden Maschinen gebaut, die mit Magneten und modernen Materialien kühlen – ohne gefährliche Kältemittel und noch dazu stromsparend. So funktionieren sie.

Vielleicht verbirgt sich die Zukunft der Klimaanlage unter Sahnepudding, Biomozzarella und Milchreis mit Zimtgeschmack. Die Lebensmittel liegen in der Kühltheke eines Supermarkts in Darmstadt. Sie sieht aus wie jede andere. Doch unter ihr arbeiten Magnete, die die Temperatur bei 6,2 Grad halten. Mehrmals pro Sekunde erhitzen sie ein spezielles Metall und kühlen es wieder ab. Ein Wasserkreislauf führt diese Kälte ab. Die Maschine kommt so ohne gasförmige Kältemittel aus, die heute mitunter klimaschädlich oder brandgefährlich sind, und benötigt obendrein weniger Strom als ein gewöhnlicher Kühlschrank.
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Redakteur im Ressort „Wissenschaft“.
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